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T1Z1

Techno-Z Verbund GmbH

Ich bin T1Z1 und lebe im Techno-Z. Du willst mich kennenlernen? Dann schreib mir doch an t1z1@techno-z.at.

 

„Die Perfekten sind die Bösen.“

T1Z1 im Anflug

Hier bin ich. T1Z1. Das Maskottchen des Techno-Z. Wofür ich gut bin? Ganz einfach: Ich schaue bei Techno-Z-Mietern auf einen kurzen Plausch vorbei. Und berichte dann darüber hier im Blog. Ihr wollt mich einladen? Ich freue mich auf Eure Post an t1z1@techno-z.at.

Den ersten Besuch habe ich meinen „Eltern“ abgestattet. Die Spieleentwickler der Redox GmbH im Techno 3 sind dafür verantwortlich, dass ich so ausschaue, wie ich ausschaue.

Mit Philipp Götz und Wolfi Schütz habe ich über die wirklich wichtigen Themen geplaudert: Was fasziniert Menschen an Computerspielen? Wie wird man zum Helden? Und: Warum in aller Welt habe ich eigentlich einen Propeller auf dem Kopf?

T1Z1: Wenn ich groß bin, möchte ich auch Spieleentwickler werden. Wie wird man das?

Philipp: Als Kind hatte ich einfach die Vorstellung, Computerspiele-Tester werden zu wollen. Ich konnte mir nichts Besseres vorstellen, als den ganzen Tag zu spielen. Irgendwann war ich dann erwachsen und stellte fest: „Okay, Computerspiele testen macht gar nicht so viel Spaß. Da kann man ja nur das spielen, was andere gemacht haben.“ Eigentlich wollte ich gerne selber Spiele erfinden.

Spieleentwickler zu werden ist heutzutage relativ einfach: Es gibt viele Tools und Anleitungen, die einem helfen, kleine Spiele selber zu gestalten. Und sobald man bemerkt, dass man das kann, ist man eigentlich schon Spieleentwickler. So war das zumindest bei mir.

Philipp Götz und Wolfgang Schütz

Wolfi: Bei mir war das so ähnlich. Ich habe als Kind gerne Dinosaurier gezeichnet. Und dann habe ich mir gedacht, in beruflicher Hinsicht wäre es wohl am besten, ich mache das für Computerspiele. Weil da kann ich am ehesten Monster, Dinosaurier, Soldaten und Roboter zeichnen.

Philipp Götz und Wolfgang Schütz

Computerspiele gibt es seit fast 70 Jahren, sagt die Wikipedia. Was fasziniert Euch Menschen so daran?

Philipp: Ein Teil der Faszination ist die gleiche wie bei Filmen und Büchern. Es geht einfach um die Immersion – also darum, in eine andere Welt abtauchen zu können. Computerspiele unterschieden sich von Filmen und Büchern aber dadurch, dass sie interaktiv sind. Man hat Einfluss auf die Entscheidungen, man steuert den Charakter.

Wolfi: Außerdem sind Computerspiele entspannend. Auch wenn die Handlung manchmal sehr aufregend sein kann, ist das Eintauchen in eine andere Welt so umfassend, dass man für viele Stunden alles andere vergessen kann.

T1Z1 Redox Biester Osterhase

Computerspiele können aber auch süchtig machen.

Philipp: Ja, das sind aber Extremfälle. Gefährlich wird es dann, wenn man feststellt, dass einem die virtuelle Welt eigentlich besser gefällt als die reale. Und man dann beginnt, dort seine ganze Freizeit zu verbringen.

Wie viel spielt Ihr eigentlich?

Philipp: Zuwenig (lacht). Außerhalb der Arbeit vielleicht zehn Stunden pro Woche.

Wolfi: Ich spiele oft, aber nicht jeden Tag. Wenn doch, dann so ein bis zwei Stunden pro Tag.

Ihr habt auch mich entwickelt. Warum habe ich eigentlich einen Propeller am Kopf?

Wolfi: Du schaust so aus, weil Du ein bisschen retro sein sollst, aber nicht ganz perfekt bist. Du hast ein paar Ecken und Kanten und bist nicht zu 100 Prozent einsatzfähig. Aber das machst Du durch den Propeller wett. Damit kannst Du Hindernisse überwinden, an denen andere scheitern.

T1Z1 Entwurf

Dann habe ich das Zeug zum Helden. Echte Helden haben immer Fehler. Die Perfekten sind ja eher die Langeweiler, oder?

Wolfi: Eher die Bösen sogar. Die ganz Perfekten haben natürlich auch ihre Macken, die sie aber zu verstecken versuchen. Dadurch geraten Sie ja auch in die Bredouille, weil sie immer versuchen, die Fassade aufrecht zu erhalten.

Philipp: Zum Helden kann man nur werden, wenn man seine Grenzen überschreiten und seine Defizite überwinden kann. Darum ist es bei vielen Spielecharakteren so, dass sie am Anfang nicht die perfekten Helden sind. Sie werden erst durch die gesammelten Erfahrungen immer besser und verändern damit die Welt.

Bei Euch hängt ein lustiges Plakat an der Wand. Was soll es bedeuten?

Yu gotta do
Wolfi: Überstunden (lacht).

Philipp: Das zeigt ein Motiv aus der Serie Futurama von Matt Groening. Es soll daran erinnern, dass es im Arbeitsleben auch Dinge zu tun gibt, die man einfach machen muss, auch wenn sie einem nicht so viel Spaß machen. Dafür darf man dann auch Sachen machen, die einem Spaß machen.

Mehr über die Redox Game Labs könnt Ihr im Blogeintrag „Die Spielschmiede im Techno-Z“ lesen.

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