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T1Z1

Techno-Z Verbund GmbH

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Zum Zwiegespräch im ZET

Erwin Brandstäter im ZET

Wisst Ihr eigentlich, dass wir im Betriebsrestaurant ZET einen wahren Meisterkoch haben? Unser „Chef de Cuisine“ Erwin Brandstätter hat in den besten Häusern gearbeitet. Zu seinen bisherigen Adressen gehörten z. B. das Schloss Fuschl, das Corso von Reinhard Gerer, die Plainlinde oder Brandtners Paradoxon im Nonntal. Ich habe ein bisschen Häferlgucker gespielt.

T1Z1: Wolltest Du eigentlich bereits als Kind Koch werden?

Erwin: Nein, eigentlich gar nicht. Ich habe zunächst Maschinenschlosser bei den ÖBB gelernt. Nach Abschluss der Lehre habe ich dann kurz als Schlosser gearbeitet, aber bald darauf bemerkt: Das ist gar nicht meins, ich möchte noch etwas anderes probieren.

Ein Bekannter hat damals im Schloss Fuschl die Kochlehre gemacht. Durch ihn habe ich die Gelegenheit bekommen, dort eine Woche lang zu schnuppern. Der Beruf hat mich sofort fasziniert. Direkt nach meiner Kochlehre habe ich dann im Schloss anfangen können.

Hast Du als Koch bestimmte Vorbilder, die Du bewunderst?

Konkrete Vorbilder habe ich keine, aber natürlich findet man schon den einen oder anderen Koch interessant. Als letzte Station vor dem ZET war ich im Paradoxon im Nonntal – die Herangehensweise dort hat mich schon sehr fasziniert. Die hohe stilistische Bandbreite hat mir sehr gut gefallen. Ich probiere gerne neue Kombinationen aus. Aber nicht alles findet aber immer sofort Anklang.

Erwin Brandstätter im ZET mit Team
Das nette ZET-Team von links nach rechts: Erwin Brandstätter, Ramiza Rekić, Admir Smajić, Gregor Salletmayer

Ich kann mir vorstellen, dass man es nicht immer allen Recht machen kann. Oder?

Natürlich nicht. Gerade gestern hatten wir eine Mangold-Ziegenkäse-Pumpernickel-Tarte – solche Sachen lassen sich schon eher schwer platzieren. Es sind viele unterschiedliche Zutaten, die manche von vornherein einfach ausschließen.

Auf der anderen Seite haben solche Gerichte aber auch eine Fangemeinde, die sich sehr darüber freuen, einmal etwas Neues probieren zu dürfen. Gerade Vegetarier wollen mehr Vielfalt als die oft üblichen Spinatknödel oder Nudeln.

Darf man Dir als Gast auch seine Meinung sagen oder bist Du dann beleidigt?

Ganz im Gegenteil, natürlich wünsche ich mir Feedback! Als Koch will man ja wissen, wie die Gerichte ankommen. Mich freut es schon sehr, wenn mir die Leute nach dem Essen sagen, dass es Ihnen sehr gut geschmeckt hat. Vereinzelt gibt es auch aber negative Stimmen – vor allem dann, wenn ein Gericht aus ist.

Bei 200 Essen und drei verschiedenen Gerichten zur Auswahl ist die Planung wahrscheinlich gar nicht so einfach, oder?

Mir ist es wichtig, dass wir keine Lebensmittel wegwerfen müssen. Daher kann es vorkommen, dass wir uns auch bei der Menge etwas verschätzen. Wenn wir einmal wirklich zu viel gekocht haben, dann gibt es das Gericht am nächsten Tag etwas günstiger. Das kommt sehr gut an – auch weil wir ein Gericht mehr zur Auswahl haben.

Zum Abschluss: Nennst Du mir Deine Lieblingsspeise?

Habe ich keine! Man muss immer offen für Neues sein.

Erwin Brandstätter im ZET
Erwin, danke für das nette Gespräch! (und den Kaffee ;-))

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