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Monika Sturmer

Techno-Z Verbund GmbH

Interessiert an allen Geschichten und News im Techno-Z, immer auf der Suche nach spannenden Unternehmen und Ideen, vernetzt Unternehmen und Menschen. Schreibt im Techno-Z-Blog über Themen rund um den Technologie-, Innovations- und Wirtschaftsstandort Techno-Z.

 

Redox wächst: Umzug ins Techno 1

Rene Baumgartner Philipp Goetz, REDOX GmbH

Die Spieleentwickler von Redox sind seit über sechs Jahren im Techno-Z und haben sich büromäßig gerade ordentlich vergrößert. Der Umzug vom Techno 3 ins EG von Techno 1 ging bei den vielen Helfer*innen recht flott. Die beiden Geschäftsführer René Baumgartner und Philipp Götz freuen sich über mehr Platz für ihre derzeit 19 Mitarbeiter*innen. Die Absolventen der FH Salzburg gründeten 2014 mit Redox Game Labs das erste Studio in der Stadt Salzburg, das sich hauptsächlich auf die Produktion von Videospielen konzentrierte. Heute entwickeln sie Spiele und gamifizierte Projekte für Unternehmensgrößen wie Super RTL, Palfinger oder Red Bull.

Welche Projekte setzt ihr aktuell um?

René: Wir arbeiten aktuell an mehreren Projekten gleichzeitig. Unter anderem entwickeln wir ein Spiel für einen großen Konzern, ein Spiel für ein Museum und zahlreiche Lernspiele für Kinder sowie zwei Apps im Mobility-Sektor.

Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Redox?

Philipp: Zurzeit haben wir insgesamt 21 Leute im Team. Dieses Jahr beschäftigen wir erstmals vier Praktikant*innen gleichzeitig.

Worauf freut ihr euch im neuen Büro?

René: Am meisten freuen wir uns, dass wir nicht mehr verstreut im Gebäude sind, sondern in mehreren, zusammenhängenden Räumen arbeiten. Das ist gut, es hat jetzt jede/r kurze Wege zu den anderen, aber man hat trotzdem mehr als genug Platz zum Arbeiten. Zudem haben wir jetzt eine richtig gemütliche Küche, sogar mit Theke, und einen großen Meeting-Raum. Was noch fehlt ist die Klimaanlage, die kommt nächstes Jahr. Und natürlich die Bar-Hocker, um die Theke zu vervollständigen. 🙂

Ihr seid seit der Gründung stetig gewachsen. Worauf sollten Gründer in den ersten Jahren besonders achten?

Rene: Es war für uns wichtig, dass wir uns schon sehr früh Input von externen Expert*innen eingeholt haben. Es gibt zahlreiche lesenswerte Bücher, Mentor*innen, Förderstellen, die Wirtschaftskammer und etablierte Studios , welche einem bei der Gründung gute Tipps geben können. Man muss sich nur darum kümmern. Falls jemand mit dem Gedanken spielt, eine Firma in der Games-Industrie gründen zu wollen, stellen wir uns auch gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Man sollte sich allerdings bereits vorab bewusst sein, dass eine Gründung sehr viel Zeit und Nerven beansprucht, und zumindest in den ersten zwei bis drei Jahren alles andere als ein typischer Nine-to-five-Job ist.

Welche aktuellen Trends gibt es im Gaming-Bereich?

Philipp: Gerade hat die diesjährige Gamescom komplett digital stattgefunden. Die innovativen Indie-Entwickler – meist kleinere Studios ohne großartigen finanziellen Support von Publishern – haben wegen Covid-19 sogar erstmals ein rein virtuelles Messegelände erstellt. Man kann sich mittels Browser durch die niedlichen, handgemachten Messestände der Indies bewegen und dabei die neuesten Spiele per Video oder spielbaren Demos ansehen.

Neben der stets wachsenden Indie-Games Bewegung sind auch die neuen Next-Gen-Konsolen PlayStation 5 und Xbox Series X in aller Munde. Man muss die neue, leistungsstarke Hardware allerdings gar nicht fürs Wohnzimmer kaufen. Dank Cloud Gaming kann man auch grafisch sehr aufwändige Spiele auf fast jedes beliebiges Gerät streamen.

Was zeichnet sich im eSports-Markt ab?

Philipp: Das Thema eSports wird uns die nächsten Jahre begleiten. Ob eSports olympisch wird, oder zumindest irgendwann als ‚echter‘ Sport, so wie Billard, Dart, Minigolf oder Schach angenommen wird, sei dahingestellt. Sicher ist jedoch, dass eSport ein wachsendes Milliardengeschäft ist und immer mehr Spieler*innen und Zuseher*innen, und somit auch namhafte Sponsor*innen, anlockt. Übrigens: In Deutschland wurden gerade die Details der Großprojekt-Förderung vorgestellt, um Games ‚Made in Germany‘ auf Weltniveau zu bringen. Diesen Trend würden wir uns in Österreich auch wünschen. Hier hinkt der ‚kleine Bruder‘ noch immer sehr stark hinterher, zumal die Spiele-Entwicklung in den letzten Jahren an volkswirtschaftlicher Relevanz gewonnen hat. (vgl. 27.08.2020 WKO)

In eurer Küche steht Michael Knight? Aus einem bestimmten Grund?

René: Wer ist NICHT Knight Rider-Fan? Es gibt eine Hintergrundgeschichte dazu. Wir sperren unsere Computer aus Sicherheitsgründen, sobald wir unser Plätze verlassen. Unsere Praktikant*innen haben das am Anfang oft vernachlässigt, deshalb haben wir ihnen als ‚Mahnung‘ David Hasselhoff als Desktophintergrundbild eingerichtet. Der Pappaufsteller erinnert sie jetzt immer daran, dass sie ihren PC sperren. Es funktioniert und ist zum Running Gag geworden.

KONTAKT

REDOX GmbH
Techno 1, EG
Jakob-Haringer-Straße 1
5020 Salzburg
www.redox-labs.com

René Baumgartner und Philipp Götz, Geschäftsführer Redox GmbH

Kompetenzen

  • Game Development
  • Gamified Solutions
  • iOS & Android Development
  • Software Engineering
  • App Development, Training-Apps
  • AR & VR Applications
  • Web-Content-Management
  • Webdevelopment
  • C#, c++
  • Content Managment Systems
  • Database Systems


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