Hermann Költringer ist ein Mann in Schlüsselposition. Und das eindeutig mehrfach. Knapp 1.100 vermietbare Räume gibt es im Techno-Z Salzburg mit ebenso vielen Zylindern und Schlüsseln. Als Techno-Z-Haustechniker behält er hier seit 25 Jahren den Überblick – ganz klassisch mit Hilfe einer Datenbank, mit Protokollen und dem Schlüsselkasten. Durch die Umstellung auf ein digitales Schließsystem wird die Verwaltung in Zukunft einfacher und zeitsparender. Kein Problem für den Haustechniker: Es bleiben ihm noch genügend weitere Aufgaben in Schlüsselpositionen.

MORNING ROUTINE

Der Arbeitstag im Techno-Z beginnt für Hermann Költringer um 07:15 Uhr. Da ist er von seiner Heimatgemeinde Obertrum aus meist schon 40 km geradelt. Oft mit einem kleinen Umweg. Bewegung ist mein Lebenselexier, sagt der gelernte KFZ-Mechaniker zu seiner sportlichen Morgenroutine. Wer Hermann näher kennt, weiß, dass seine sportliche Laufbahn sehr lang ist. In jungen Jahren war Fußball beim USK Obertrum seine große Leidenschaft, danach kam Eishockey und jetzt gehört sein Ehrgeiz dem Rennrad.

Hermann Költringer ist Techno-Z-Haustechniker und leidenschaftlicher Rennradfahrer. Copyright: Techno-Z

IM DIENST DER KUNDENZUFRIEDENHEIT

Schnelligkeit ist aber nicht nur im Sport, sondern auch in der Haustechnik gefragt. Nämlich immer dann, wenn es um Serviceleistungen für Kunden oder um Störungen geht, wenn Brandalarm ausgelöst wird oder Reparaturen anfallen. Stets ist im Techno-Z ein Haustechniker zur Stelle. „Durch die Vielfalt der Aufgaben wird es nie langweilig“, sagt Hermann Költringer und ergänzt: „Ich kann mich noch genau an meinen ersten Arbeitstag im Oktober 1995 erinnern. Im Techno-Z Bischofshofen haben Kollege Ferenc Schmalzl und ich eine Netzwerkverkabelung gemacht, eine Ringleitung, zuvor gab es einen Wasserrohrbruch und ich bin erst um 10 Uhr abends heimgekommen.“

Seither ist Hermann Költringer für das Techno-Z Salzburg und das Studentenheim im Einsatz und freut sich besonders, wenn seine Arbeit von Kunden geschätzt wird. „Als ich angefangen habe, gab es noch kein Mobiltelefon, das ist heute nicht mehr vorstellbar“, lacht er und zückt sein Smartphone. Täglich ruft er seine Aufgaben via App am Handy ab, spart sich so viele leere Wege und hat immer den Überblick. Zu den wenigen Routinetätigkeiten gehört die regelmäßige Kontrolle der Brandmeldeanlage. Als Brandschutzwart muss er auch darauf achten, dass nicht versehentlich Brandalarm ausgelöst wird. „Wenn gebohrt oder gestemmt wird, kann auch der Feinstaub Grund für einen Alarm sein. Das soll natürlich nicht passieren, weil jeder Feuerwehreinsatz kostet.“

Techno-Z Haustechniker Hannes Niederreiter und Hermann Költringer bei der Kontrolle der Brandmeldeanlage. Copyright: Techno-Z/Konrad Fersterer

Früher gab es des Öfteren von Mietern verursachte Einsätze. Derzeit kommt es nur zu einem Alarm alle zwei Monate. „Unsere Mieter wissen Bescheid“, ist der Haustechniker zufrieden. Er weiß genau, wie leicht das passieren kann: „Wenn in der Tiefgarage ein Automotor zu lange läuft oder einem Studenten das Essen anbrennt und in den Gang hinaus gelüftet wird. Bei jedem Alarm würde im Normalfall ein ganzer Löschzug der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen kommen. Als Brandschutzwart kann ich die Zentrale informieren und sie rücken dann nur mit zwei Fahrzeugen an. Das ist günstiger.“

GELBES TRIKOT FÜR NÄCHSTE ETAPPE

Mit 63 Jahren befindet sich Hermann Költringer auf der Zielgeraden in den nächsten Lebensabschnitt. Noch ist es nicht soweit, aber auf die Frage, ob er schon Pläne hat, muss er nicht lange überlegen: „Ich will mit dem Rad den Gavia Pass fahren. Von Bormio aus, das ist die schönste Gegend für mich, neben dem Flachgau.“ Vom weiblichen Techno-Z-Rad-Team bekommt er dafür auf alle Fälle das gelbe Trikot, für die mit Abstand beste Performance für das Team bei der Aktion Salzburg Radelt.

Hermann Költringer 1988 am Großglockner. Weiterhin gute Fahrt!

Für’s Techno-Z-Stammbuch…

Dein Lieblingsplatz im Techno-Z …
… die Techno-Z-Wiese beim Teich im Frühling, wenn alles grünt und blüht. Der Mirabellgarten ist vielleicht noch schöner, aber unsere Grünanlagen sind schon auch ein Markenzeichen.

Das bringt mich zum Strahlen …
…vieles. Besonders schön ist eine Radtour mit meiner Frau. Mit dem Rennrad.

Das würde ich nie machen …
… mein Fahrrad den Berg hinauf schieben.

Das Tolle an meinem Job …
… ist die Vielseitigkeit. Für einen Haustechniker ist kein Tag wie der andere. Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich. Von Reparaturen, Wartungsarbeiten bis zur Parkraumbewirtschaftung und Büroarbeit ist alles dabei

Print-Magazin des Techno-Z

Der Artikel „In Schlüsselposition: Hermann Költringer“ ist auch im aktuellen Techno-Z-Magazin TECHNO-Zine 2020 erschienen. Wenn Sie das TECHNO-Zine gerne abonnieren möchten, schicken wir es Ihnen gerne kostenlos zu. Einfach Mail an: office@techno-z.at

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Hermann Költringer ist ein Mann in Schlüsselposition. Und das eindeutig mehrfach. Knapp 1.100 vermietbare Räume gibt es im Techno-Z Salzburg mit ebenso vielen Zylindern und Schlüsseln. Als Techno-Z-Haustechniker behält er hier seit 25 Jahren den Überblick – ganz klassisch mit Hilfe einer Datenbank, mit Protokollen und dem Schlüsselkasten. Durch die Umstellung auf ein digitales Schließsystem wird die Verwaltung in Zukunft einfacher und zeitsparender. Kein Problem für den Haustechniker: Es bleiben ihm noch genügend weitere Aufgaben in Schlüsselpositionen.

MORNING ROUTINE

Der Arbeitstag im Techno-Z beginnt für Hermann Költringer um 07:15 Uhr. Da ist er von seiner Heimatgemeinde Obertrum aus meist schon 40 km geradelt. Oft mit einem kleinen Umweg. Bewegung ist mein Lebenselexier, sagt der gelernte KFZ-Mechaniker zu seiner sportlichen Morgenroutine. Wer Hermann näher kennt, weiß, dass seine sportliche Laufbahn sehr lang ist. In jungen Jahren war Fußball beim USK Obertrum seine große Leidenschaft, danach kam Eishockey und jetzt gehört sein Ehrgeiz dem Rennrad.

Hermann Költringer ist Techno-Z-Haustechniker und leidenschaftlicher Rennradfahrer. Copyright: Techno-Z

IM DIENST DER KUNDENZUFRIEDENHEIT

Schnelligkeit ist aber nicht nur im Sport, sondern auch in der Haustechnik gefragt. Nämlich immer dann, wenn es um Serviceleistungen für Kunden oder um Störungen geht, wenn Brandalarm ausgelöst wird oder Reparaturen anfallen. Stets ist im Techno-Z ein Haustechniker zur Stelle. „Durch die Vielfalt der Aufgaben wird es nie langweilig“, sagt Hermann Költringer und ergänzt: „Ich kann mich noch genau an meinen ersten Arbeitstag im Oktober 1995 erinnern. Im Techno-Z Bischofshofen haben Kollege Ferenc Schmalzl und ich eine Netzwerkverkabelung gemacht, eine Ringleitung, zuvor gab es einen Wasserrohrbruch und ich bin erst um 10 Uhr abends heimgekommen.“

Seither ist Hermann Költringer für das Techno-Z Salzburg und das Studentenheim im Einsatz und freut sich besonders, wenn seine Arbeit von Kunden geschätzt wird. „Als ich angefangen habe, gab es noch kein Mobiltelefon, das ist heute nicht mehr vorstellbar“, lacht er und zückt sein Smartphone. Täglich ruft er seine Aufgaben via App am Handy ab, spart sich so viele leere Wege und hat immer den Überblick. Zu den wenigen Routinetätigkeiten gehört die regelmäßige Kontrolle der Brandmeldeanlage. Als Brandschutzwart muss er auch darauf achten, dass nicht versehentlich Brandalarm ausgelöst wird. „Wenn gebohrt oder gestemmt wird, kann auch der Feinstaub Grund für einen Alarm sein. Das soll natürlich nicht passieren, weil jeder Feuerwehreinsatz kostet.“

Techno-Z Haustechniker Hannes Niederreiter und Hermann Költringer bei der Kontrolle der Brandmeldeanlage. Copyright: Techno-Z/Konrad Fersterer

Früher gab es des Öfteren von Mietern verursachte Einsätze. Derzeit kommt es nur zu einem Alarm alle zwei Monate. „Unsere Mieter wissen Bescheid“, ist der Haustechniker zufrieden. Er weiß genau, wie leicht das passieren kann: „Wenn in der Tiefgarage ein Automotor zu lange läuft oder einem Studenten das Essen anbrennt und in den Gang hinaus gelüftet wird. Bei jedem Alarm würde im Normalfall ein ganzer Löschzug der Feuerwehr mit fünf Fahrzeugen kommen. Als Brandschutzwart kann ich die Zentrale informieren und sie rücken dann nur mit zwei Fahrzeugen an. Das ist günstiger.“

GELBES TRIKOT FÜR NÄCHSTE ETAPPE

Mit 63 Jahren befindet sich Hermann Költringer auf der Zielgeraden in den nächsten Lebensabschnitt. Noch ist es nicht soweit, aber auf die Frage, ob er schon Pläne hat, muss er nicht lange überlegen: „Ich will mit dem Rad den Gavia Pass fahren. Von Bormio aus, das ist die schönste Gegend für mich, neben dem Flachgau.“ Vom weiblichen Techno-Z-Rad-Team bekommt er dafür auf alle Fälle das gelbe Trikot, für die mit Abstand beste Performance für das Team bei der Aktion Salzburg Radelt.

Hermann Költringer 1988 am Großglockner. Weiterhin gute Fahrt!

Für’s Techno-Z-Stammbuch…

Dein Lieblingsplatz im Techno-Z …
… die Techno-Z-Wiese beim Teich im Frühling, wenn alles grünt und blüht. Der Mirabellgarten ist vielleicht noch schöner, aber unsere Grünanlagen sind schon auch ein Markenzeichen.

Das bringt mich zum Strahlen …
…vieles. Besonders schön ist eine Radtour mit meiner Frau. Mit dem Rennrad.

Das würde ich nie machen …
… mein Fahrrad den Berg hinauf schieben.

Das Tolle an meinem Job …
… ist die Vielseitigkeit. Für einen Haustechniker ist kein Tag wie der andere. Die Tätigkeiten sind sehr abwechslungsreich. Von Reparaturen, Wartungsarbeiten bis zur Parkraumbewirtschaftung und Büroarbeit ist alles dabei

Print-Magazin des Techno-Z

Der Artikel „In Schlüsselposition: Hermann Költringer“ ist auch im aktuellen Techno-Z-Magazin TECHNO-Zine 2020 erschienen. Wenn Sie das TECHNO-Zine gerne abonnieren möchten, schicken wir es Ihnen gerne kostenlos zu. Einfach Mail an: office@techno-z.at

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Monika Sturmer

Monika Sturmer

Techno-Z Verbund GmbH
Seit 2011 im Techno-Z. Interessiert an allen Themen und News rund um den Technologie-, Innovations- und Wirtschaftsstandort. Redaktion Techno-Z Blog und Ansprechpartnerin für Blogautor*innen aus der Techno-Z Community.

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