Großartig! Der Verein fairMATCHING unterstützt die Integration von Flüchtlingen seit über einem Jahr. 20 anerkannte Flüchtlinge konnten bisher vom Team rund um Katrin Gerschpacher an Unternehmen vermittelt werden. 20 Flüchtlinge, mit denen auf Augenhöhe kommuniziert wurde und die einen Arbeitsplatz gefunden haben, der ihren Qualifikationen entspricht.

Jetzt startet fairMATCHING eine Crowdfunding-Kampagne, um den rein ehrenamtlich tätigen Verein weiterzuführen,  die Strukturen zu professionalisieren und AMS und Steuerzahler zu entlasten. Engagement und Erfolg sprechen absolut dafür. Wer gleich unterstützen möchte: Hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne: Arbeit als Motor für Integration (läuft bis 16. Mai 2017).

Katrin Gerschpacher, Romy Sigl, Michaela Binder und Wolfgang Tonninger (alle Unternehmer aus dem Coworking-Netzwerk) haben im vergangenen Jahr ihre Zeit, ihr Know-how und ihre Kontakte zur Verfügung gestellt, um Flüchtlingen bei der Arbeitssuche zu helfen.

Warum sie sich für Integration einsetzen?
Dazu habe ich Katrin ein paar Fragen gestellt:

Was ist euer Anliegen?

Katrin:  Wir wollen für Unternehmer und Flüchtlinge eine Win-Win Situation erreichen. Wir vermitteln Menschen an Unternehmen, in denen sie gebraucht werden. Die Jobs sind kein „Gefallen“. Deshalb ist es besonders wichtig, mit engagierten Unternehmern Kontakt aufzubauen, sie zu informieren und zu aktivieren. Wir sind für offene Ohren dankbar und freuen uns über jeden neuen Kontakt.

Ihr entlastet damit das AMS und den Steuerzahler. Warum?

Katrin: Unsere Gesellschaft steht vor einer enormen Integrations-Herausforderung. Die haben wir aktiv angenommen. Wir investieren unsere Zeit, unser Netzwerk und Know-how, weil nicht für alle Flüchtlinge die gängigen Methoden der Arbeitsvermittlung anwendbar sind und in manchen Programmen zu viele Teilnehmer sind. Die Potentiale der Menschen werden oft nicht richtig genutzt. Außerdem kostet ein Arbeitsloser dem Staat Österreich pro Jahr rund 25.000 Euro. Das heißt mit den 20 vermittelten Menschen sind das 500.000 Euro, die sich der Staat durch unsere Arbeit spart.

Wie geht ihr vor?

Katrin: Zuerst erstellen wir ein Profil der Jobsuchenden mit Ausbildung, Arbeits- und Sprachkenntnissen und helfen bei der Vorbereitung ihrer Bewerbungsunterlagen. Dazu gehören Einzelgespräche, das Abklären der gegenseitigen Erwartungen, Lebenslauftrainings, Kennenlernworkshops, Mentorengespräche oder das Organisieren von Probe-Arbeitsmonaten. Das ist zeitaufwendig, aber extrem wichtig, da  sie entsprechend ihren Qualifizierungen eingestellt werden sollen. Und auf der „anderen Seite“, in den Unternehmen, muss es natürlich eine Kontaktperson geben, die ein offenes Ohr hat. Wir sind die Brücke.

Was wollt ihr mit der Crowdfunding-Kampagne erreichen?

Ehrenamt ist wichtig, aber wir wollen fix ein bis zwei Mitarbeiter finanzieren, damit wir noch mehr Flüchtlinge vermitteln können. Wir freuen uns über jeden, der uns mit einem Beitrag unterstützt. Leider stehen für unsere Aktivitäten keine Fördermittel zur Verfügung. Mit einer Unterstützung übernehmen auch unsere Förderer Verantwortung und ermöglichen eine nachhaltige Integration unserer neuen Mitbürger.

Danke! Ich wünsche euch viele Unterstützer!

 

So können Sie fairMATCHING unterstützen:

https://www.facebook.com/fairmatching/
www.fairmatching.com

Integration durch Arbeit. fairMATCHING
Muannad und Mouayad sind seit 2016 in der Boulderbar Salzburg in Schallmoos: Arbeit ist der wichtigste Motor für gelungene Integration. (c) fairMATCHNING

 

 

Großartig! Der Verein fairMATCHING unterstützt die Integration von Flüchtlingen seit über einem Jahr. 20 anerkannte Flüchtlinge konnten bisher vom Team rund um Katrin Gerschpacher an Unternehmen vermittelt werden. 20 Flüchtlinge, mit denen auf Augenhöhe kommuniziert wurde und die einen Arbeitsplatz gefunden haben, der ihren Qualifikationen entspricht.

Jetzt startet fairMATCHING eine Crowdfunding-Kampagne, um den rein ehrenamtlich tätigen Verein weiterzuführen,  die Strukturen zu professionalisieren und AMS und Steuerzahler zu entlasten. Engagement und Erfolg sprechen absolut dafür. Wer gleich unterstützen möchte: Hier geht’s zur Crowdfunding-Kampagne: Arbeit als Motor für Integration (läuft bis 16. Mai 2017).

Katrin Gerschpacher, Romy Sigl, Michaela Binder und Wolfgang Tonninger (alle Unternehmer aus dem Coworking-Netzwerk) haben im vergangenen Jahr ihre Zeit, ihr Know-how und ihre Kontakte zur Verfügung gestellt, um Flüchtlingen bei der Arbeitssuche zu helfen.

Warum sie sich für Integration einsetzen?
Dazu habe ich Katrin ein paar Fragen gestellt:

Was ist euer Anliegen?

Katrin:  Wir wollen für Unternehmer und Flüchtlinge eine Win-Win Situation erreichen. Wir vermitteln Menschen an Unternehmen, in denen sie gebraucht werden. Die Jobs sind kein „Gefallen“. Deshalb ist es besonders wichtig, mit engagierten Unternehmern Kontakt aufzubauen, sie zu informieren und zu aktivieren. Wir sind für offene Ohren dankbar und freuen uns über jeden neuen Kontakt.

Ihr entlastet damit das AMS und den Steuerzahler. Warum?

Katrin: Unsere Gesellschaft steht vor einer enormen Integrations-Herausforderung. Die haben wir aktiv angenommen. Wir investieren unsere Zeit, unser Netzwerk und Know-how, weil nicht für alle Flüchtlinge die gängigen Methoden der Arbeitsvermittlung anwendbar sind und in manchen Programmen zu viele Teilnehmer sind. Die Potentiale der Menschen werden oft nicht richtig genutzt. Außerdem kostet ein Arbeitsloser dem Staat Österreich pro Jahr rund 25.000 Euro. Das heißt mit den 20 vermittelten Menschen sind das 500.000 Euro, die sich der Staat durch unsere Arbeit spart.

Wie geht ihr vor?

Katrin: Zuerst erstellen wir ein Profil der Jobsuchenden mit Ausbildung, Arbeits- und Sprachkenntnissen und helfen bei der Vorbereitung ihrer Bewerbungsunterlagen. Dazu gehören Einzelgespräche, das Abklären der gegenseitigen Erwartungen, Lebenslauftrainings, Kennenlernworkshops, Mentorengespräche oder das Organisieren von Probe-Arbeitsmonaten. Das ist zeitaufwendig, aber extrem wichtig, da  sie entsprechend ihren Qualifizierungen eingestellt werden sollen. Und auf der „anderen Seite“, in den Unternehmen, muss es natürlich eine Kontaktperson geben, die ein offenes Ohr hat. Wir sind die Brücke.

Was wollt ihr mit der Crowdfunding-Kampagne erreichen?

Ehrenamt ist wichtig, aber wir wollen fix ein bis zwei Mitarbeiter finanzieren, damit wir noch mehr Flüchtlinge vermitteln können. Wir freuen uns über jeden, der uns mit einem Beitrag unterstützt. Leider stehen für unsere Aktivitäten keine Fördermittel zur Verfügung. Mit einer Unterstützung übernehmen auch unsere Förderer Verantwortung und ermöglichen eine nachhaltige Integration unserer neuen Mitbürger.

Danke! Ich wünsche euch viele Unterstützer!

 

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Integration durch Arbeit. fairMATCHING
Muannad und Mouayad sind seit 2016 in der Boulderbar Salzburg in Schallmoos: Arbeit ist der wichtigste Motor für gelungene Integration. (c) fairMATCHNING

 

 

Monika Sturmer

Monika Sturmer

Techno-Z Verbund GmbH
Seit 2011 im Techno-Z. Interessiert an allen Themen und News rund um den Technologie-, Innovations- und Wirtschaftsstandort. Redaktion Techno-Z Blog und Ansprechpartnerin für Blogautor*innen aus der Techno-Z Community.

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