Die Zahlen sprechen nicht dafür, seine Lebenszeit in eine Startupidee zu investieren.

9 von 10 scheitern und nur aus 1 von 1000 Startups wird ein Riesenexiterfolg wie zB das im Techno-Z angesiedelte Startup Runtastic. Das besagen diverse Statistiken national und international.

Warum wir das Startup Salzburg Weekend trotzdem veranstalten? Diese Frage stellte ich mir in den letzten Tagen. Dann nahm ich den Telefonhörer in die Hand und rief sie an, die Teilnehmer der letzten Jahre, und fragte, wie es ihnen geht. Zum Beispiel Günther Matzinger mit Windhund, Cassandra Winter mit easyvegan oder Thomas Hölzl mit Anoah. Nach dem Telefonat habe ich den Grund meines Anrufes wieder vergessen. Die Energie ist übergeschwappt. Wer einmal in seinem Leben das gefunden hat, was er oder sie wirklich machen möchte, der muss keinen einzigen Tag mehr arbeiten, sagt Konfuzius. Der denkt auch nicht über solche Statistiken nach. Wer ein Startup gründet um reich zu werden, sollte sich diese Statistik allerdings zu Herzen nehmen und kann dann ebensogut Lottospielen.

Startuperfolg ist nicht wirklich planbar, das sagen auch jene, die es geschafft haben. Mindestens einen kann man am Startup Weekend 2018, von 15.-17. Juni bei CoworkingSalzburg treffen: Gerald Stangl, CoFounder von Mysugr. Multimillionär – in Euros und im Nichtaufgeben. Ich kenne ihn schon lange und freue mich, dass er sich zum Startup Salzburg Weekend die Zeit nimmt, andere zu motivieren und zu inspirieren. Eines ist klar, man muss beides sein: biegsam und stur, und das zu den richtigen Zeitpunkten. Biegsam genug, um von Anfang an Testballons raus zu schicken, auch wenn das Produkt noch lange nicht perfekt ist. Um Feedback zum Konzept anzunehmen und um seine Idee ständig weiterzuentwickeln. Stur muss man am Anfang, wenn man für einen Spinner gehalten wird, aber auch sein. „Dafür gibt es keinen Markt“ – autsch das tut weh. Ja vielleicht gibt es den Markt jetzt noch nicht – in ein paar Jahren aber schon. „Etwas, das in 10 Jahren zum Problem wird, dafür musst du heute eine Lösung finden, wenn du als Startup eine Chance haben willst.“ – Eine Aussage im Foresight Mindest Workshop von Mario Herger, die mir für unser Startup Yellowdesks sehr geholfen hat.

Bei Veranstaltungen wie dem Startup Salzburg Weekend kommt man sich dann plötzlich nicht mehr so anders vor wie unter „normalen“ Menschen. Ein Exot ist man ja schon, wenn man alle Zeit, die man hat, in eine neue Idee investiert.

An alle Verrückten, Rebellen, Pioniere, Exoten, Spinner, Visionäre: bitte meldet euch hier zum Startup Salzburg Weekend 2018 an.

Unternehmer Martin Herbst über das Startup Salzburg Weekend

Unternehmer Martin Herbst ist fester Bestandteil der Startup Szene in Salzburg. Neben seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Gründer von xlink konnte er über die TV Show 2 Minuten 2 Millionen eine seiner neuen Ideen der Öffentlichkeit mitteilen, worauf sich eine Fluglinie bei ihm meldete. Wir hoffen ihn dieses Jahr in unserer Jury vom Startup Salzburg Weekend 2018 begrüßen zu dürfen. Sein Zeitplan ist voll, wir bleiben drann. Hier gehts zur Anmeldung: http://startup-salzburg.at/weekend

Gepostet von Startup Salzburg am Mittwoch, 16. Mai 2018

 

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