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Monika Sturmer

Techno-Z Verbund GmbH

Kommunikation. Im Techno-Z-Blog schreibe ich über Themen rund um den Technologie- und Wirtschaftsstandort Techno-Z.

 

Austrian Doctors & Querschläger: Benefizkonzert in Hallein

Heute gibt es die erste Konzertankündigung auf dem Techno-Z-Blog. Bei den Querschlägern mache ich das besonders gern. Die Kultband aus dem Lungau wird am Freitag 13. Oktober in Hallein ein Benefizkonzert spielen. Die Erlöse gehen an Austrian Doctors.  Austrian Doctors ist eine Non-Profit-Organisation und seit 2016 im Techno-Z Salzburg. Organisatorin Maria Graf freut sich natürlich über zahlreiche Besucher aus der Techno-Z-Community.

Benefizkonzert Querschläger

  • Freitag, 13. Oktober 2017
    Salzberghalle Hallein
    Konzertbeginn 19.30, Einlass 18.30 Uhr
    Zatloukalstraße 1, Hallein bei Salzburg
  • Karten: Austrian Doctors  office@austrian-doctors.at
    oder Tel. +43 664 1507888.

Austrian Doctors setzt sich für Gesundheitsversorgung und Ausbildung notleidender Menschen ein. Grundkonzept ist ein 6-wöchiger ehrenamtlicher Arzteinsatz in derzeit fünf Ländern: Philippinen,  Indien, Bangladesch, Kenia und Sierra Leone.


Ich habe Maria Graf, zuständig für Kommunikation und Spenden,  ein paar Fragen rund um ihre Tätigkeit gestellt:

Maria Graf, Austrian Doctors
Maria Graf, Organisationsleiterin von Austrian Doctors. Seit 2016 im Techno 3, Techno-Z Salzburg.

Nicht jeder kann als Arzt sechs Wochen ehrenamtlich tätig sein. Wie kann man euch unterstützen?

Maria Graf: Durch Konzertbesuche, Spenden oder Pro-bono-Leistungen. Der Erlös aus den Konzerten geht z. B. zu 100 Prozent in unsere Projekte.  Man kann uns auch durch Mitarbeit unterstützen. In der Organisation und der Kommunikation ist immer genug zu tun. Einfach melden.

Dr. Christian Gruber (im Bild) hat gemeinsam mit Dr. Werner Waldmann 2008 Austrian Doctors in Salzburg gegründet

Ihr seid in fünf verschiedenen Ländern tätig. Auf welches Projekt bist du besonders stolz? 

Maria Graf:  Auf unsere Schule in Kalkutta und unser jüngstes Projekt, eine große Slum-Schule in Dhaka für 800 Schüler. Zusätzlich zur medizinischen Grundversorgung wollen wir eine Perspektive für Kinder und Jugendliche schaffen, die sonst keine Chance hätten.  In Dhaka liegt der Schwerpunkt bei berufsbildenden Kursen, damit Jugendliche sofort in ein qualifiziertes Arbeitsleben einsteigen können.  5,50 Euro brauchen wir pro Monat pro Schüler: für Ausbildung,  Mittagessen, Schulmaterial und Schuluniform.  Der Staat ist leider noch nicht in der Lage, eine ausreichende Bildungsinfrastruktur aufzustellen.

Wie geht ihr bei der Auswahl der Regionen vor?

Maria Graf: Zuerst geht es immer um die medizinische Grundversorgung in Regionen, die keinen Zugang zu Ärzten haben. In  Zusammenarbeit mit einem einheimischen Medical-Team, meist ein Apotheker und ein Übersetzer, versorgen wir die Patienten und versuchen sie auch in den Bereichen Hygiene und Präventivmaßnahmen zu schulen. Zusätzlich wollen wir mit Schulen in diesen Gebieten eine Perspektive auf ein selbstbestimmtes Leben schaffen.

Danke für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg bei deinem Einsatz!


Copyright Fotos und Filme : Daniel Samer & David Groß

Maria Graf in der Schule in Kalkutta, die mit Salzburger Geldern durch Dr. Werner Waldmann realisiert werden konnte.

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