10 Networking Tipps von Katrin & Romy

Netzwerken – ein Begriff, der in letzter Zeit in aller Munde ist. Trotzdem wissen viele nicht, was sich dahinter eigentlich genau verbirgt. Wer sollte netzwerken und warum? wie macht man das richtig und vor allem wo?

Anlässlich eines Interviews zu diesem Thema, das unsere Community Managerin Kartrin Gerschpacher in Guten Morgen Österreich gegeben hat, fassen wir unsere 10 wichtigsten Tipps für erfolgreiches Netzwerken zusammen:

JEDE/R von uns kann – sowohl beruflich, also auch privat, von einem Netzwerk profitieren. Dieses muss man aufbauen und pflegen. Das bedeutet, man knüpft aktiv Kontakte und versucht dabei herauszufiltern ob und für welche Kompetenzen, Erfahrungen oder Kontakte die neuen Bekanntschaften spannend sein könnten. Für mich selbst, oder eine andere Person aus meinem Netzwerk. Wer sein Netzwerk dann im richtigen Moment nützt kann berufliche Hürden leichter bewältigen, effizient kooperieren, lange gehegte Ideen endlich umsetzen oder auch nachhaltig Kunden gewinnen.

Katrins Top 5

Katrin zum Thema NETZWERKEN bei Guten Morgen Österreich.
  1. Nutze die richtigen Anlässe um zu Netzwerken
    immer wieder finden Veranstaltungen, oft auch im kleinen, feinen Rahmen statt, die für effizientes Netzwerken ausgerichtet sind. Hier unsere Eventtipps zum Networken unter Wissensarbeitern allgemeint sowie in der nächsten Zeit:

–  Speednetworking Events: funktioniert wie Speed Dating nur nicht zur Partnervermittlung sondern für Geschäftskontakte. Fair&Creative und Fairmatching bedienen sich diesem Format ganz intensiv. Wichtig ist immer erst festzustellen wer die Zielgruppe ist.

– Workshops: in Workshops lernt man recht einfach neue Menschen zu spezifischen Themengebieten kennen. Wir bieten in nächster Zeit den Writers Workshop sowie den Coworking Coaching Club an. Außerdem findet am 31.1. bei uns die Ideenwerkstatt statt.

Networking Events im Techno-Z Salzburg:

– Techno-Z-Netzwerkfrühstück

– 30 Jahre Techno-Z: Termine im nächsten Newsletter!

– IoT-Talks „Digital Twins“30. 01. 2018, 18:00 Uhr; VAZ Raum A&B. Veranstalter: Salzburg Research GmbH

SalzPug Stammtisch 26. 02.  2018, Salzburg Python User Group. Veranstalter: Yelster Digital GmbH

 

  1. Bringe dein Business bzw. deine Kompetenzen klar und kurz auf den Punkt
    Entscheidend ist, dass dein Gegenüber in den ersten paar Gesprächsminuten weiß, was du machst und kannst. Startups nennen dies Pitch. Wer sein Unternehmen vor Publikum pitchen möchte, kann das einmal im Quartal beim Startup Salzburg Stammtisch machen.
  2. Sei überzeugt von deinem Business
    Nur wenn du mit voller Überzeugung und Begeisterung über dein Business sprichst, bekommen andere Interesse sich mit dir zu vernetzen.
  3. Nicht mit der Tür ins Haus fallen
    auch wenn dich ein Gespräch motiviert und deine Kreativität richtig ankurbelt – überfordere deinen Gesprächspartner nicht mit „gemeinsamen“
  4. Integriere dich in bestehende Netzwerke
    manchmal muss man das Rad nicht neu erfinden – versuche mit schon etablierten Netzwerken in Verbindung zu treten (wie zB COWORKINGSALZBURG).

 

Romys Top 5

 

Romy beim Startup Salzburg Stammtisch „Pitch your Startup“

 

  1. Kontaktdaten

Wenn ich auf eine Veranstaltung zum Netzwerken gehe, nehme ich einen dicken Stapel Visitenkarten mit. Ohne wieder mit einender in Kontakt treten zu können, und das möglichst einfach, ist Netzwerken nämlich eher sinnlos. Nach einer solchen Veranstaltung sichte ich alle eingesammelten Visitenkarten, schreibe je Kontakt eine Zeile über diese Person auf die Rückseite und klebe die Visitenkarte in meinen analogen Kalender zu dem Tag als der Event stattgefunden hat. So kann ich einen Kontakt am ehesten schnell wiederfinden, das Namensgedächtnis funktioniert bei einem großen Netzwerk irgendwann nicht mehr und auf eine digitale Schlagwortdatenbank habe ich keine Lust. Digital lege ich die neuen Kontakte im Newslettersystem Mailchimp ab, um das erweiterte Netzwerk über unsere Aktivitäten zu informieren. Streng genommen muss man natürlich jeden fragen, den man kennen lernt, ob er sich für den Newsletter interessiert, die meisten sagen ja. Da ich ein Social Media Fan bin, verbinde ich mich außerdem zeitnah mit den neuen Kontakten auf den diversen Plattformen (LinkedIn, Xing, Facebook, Instagram,…), so kann man sich gegenseitig am Laufenden halten ohne direkt miteinander in Kontakt treten zu müssen, so lange bis man einen konkreten Anlass hat dies zu tun.

 

  1. Inspirierend sein

Das Schlimmste, das man seinem Gegenüber und sich selbst beim Netzwerken antun kann, ist zu erzählen was einen gerade heute sehr beschäftigt oder schlimmer noch verärgert. Unter Freunden ist das wunderbar, unter neuen Netzwerkkontakten aber nicht. Es interessiert schlichtweg nicht ob man heute wegen telefonieren beim Autofahren bestraft worden ist oder ob ein Kunde abgesprungen ist, es ist aber das was hängen bleibt, nämlich die Stimmung die man ausstrahlt. „Will it matter a year from now“ – ist ein ganz guter Hinweis welche Themen relevant sind und welche nicht. Die Botschaft muss immer positiv sein, wenn man vor hat über Netzwerken erfolgreich zu sein. So erzähle ich den neuen Menschen, nachdem ich ungefähr erfahren habe wer sie sind und was sie machen, von Themen wo sie einhaken könnte d.h. welche meiner Aktivitäten oder Menschen aus meinem Netzwerk, für sie interessant sein könnten. Geben ist beim Netzwerken seliger als nehmen, der „Return of Investment“ kommt zurück, ganz sicher.

  1. Authentisch sein

Positiv sein bedeutet aber nicht, dass man schauspielern soll. Wenn ich einen schlechten Tag habe, dann gehe ich einfach nicht auf einen Netzwerkevent, dann gehe ich nicht mal in den Coworkinspace, denn niemand hat es verdient von meiner negativen Energie angesteckt zu werden. Außerdem will ich so auch nicht im Gedächtnis bleiben. Zum Glück sind das nur sehr wenige Tage im Jahr 😉

  1. Sich Zeit nehmen

Ich habe erlebt, dass beim Netzwerken nach 1 Minute das Gespräch beendet wurde, weil der Gegenüber auf den ersten Blick als „nicht relevant“ klassifiziert wurde. Das ist eine furchtbare Unart. Fokussiert sein ist zwar wichtig, manchmal schießt man sich damit aber selbst ein Eigentor. Menschen ändern nämlich öfter ihre Jobs als man glaubt und voila, ein paar Monate später ist ein Kontakt dort wo er plötzlich interessant ist. Ihn dann noch mal zu kontaktieren, nachdem man ihn vorher abserviert hat? Viel Spaß dabei. Außerdem: Menschen merken ob man sich für sie interessiert oder ob man ihnen nur schnellst möglich etwas verkaufen möchte (und dann auch noch ein Produkt, das einen im schlimmsten Fall selbst gar nicht begeistert). Geschäfte werden beim Erstkontakt in 99% der Fälle sowieso nicht abgeschlossen. Es kann lediglich der Beginn einer Geschäftsanbahnung sein. Sympathie und gegenseitiges Interesse sind dabei hilfreich.

  1. Weiterziehen

Das Gegenteil von 4. Ist, wenn man sich beim Netzwerkevent zu den Leuten gesellt die man schon kennt, und dort die ganze Zeit verweilt. Ist zwar schön, seine Kontakte zu vertiefen, Sinn der Übung ist es beim Networking sein Netzwerk zu erweitern. Das Verweilen heißt unter Umständen Kundenbindung, ist auch wichtig hat aber eine andere Zielsetzung. Wie ich weiterkomme? Ich verabschiede mich nach ein paar Minuten interessierten Gespräches mit einem festen Händedruck uns sage „es hat mich sehr gefreut, wir bleiben in Kontakt“, überreiche meine Visitenkarte und fordere die Visitenkarte vom Gegenüber ein.

Wie ich neue Leute kennen lerne wenn ich etwas schüchtern bin: ich frage genau die Leute die ich schon kenne: „Wen kennst du hier? Bitte stelle mir diese Personen vor“.

Wir freuen uns, dich schon bald bei einem Networking Event im Techno-Z zu sehen.

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